Berlin Debatin Union e.V.
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Überall








Herzlich Willkommen bei der Berlin Debating Union e. V.!

Interesse an spannenden Debatten? An politischen und kulturellen Fragen? An rhetorisch versierten Reden?

Dann ist Debattieren genau das Richtige! Wir sind der studentische Debattierclub der Berliner Universitäten, angesiedelt an der Humboldt-Universität. Während des Semesters treffen wir uns jeden Dienstag um 19 Uhr zu Debatten über aktuelle Themen in der Dorotheenstraße 24 im 6. Stock (Raum 1.601). Aktuelle Informationen zu unserem Clubabend und das Thema der kommenden Debatte findet ihr in unserer Rubrik Clubabend.

We also meet at 7 pm during the lecture-free period in the Dorotheenstraße 24 at the Humboldt-University and debate in English.

Die Positionen werden zugelost, nach einer Viertelstunde Vorbereitungszeit heißt es dann: Regierung gegen Opposition. Unsere Debatten sind offen für jeden. Und keine Angst - niemand muss bei uns reden, auch Zuschauer sind herzlich willkommen.

Also: Einfach mal vorbeischauen!

Aktuelles

Juli 2015: Der Boddencup 2015

Tübingen, Mainz, Heidelberg, Marburg, Göttingen… kaum ein Club blieb verschont (oder wurde die Ehre verwehrt?) ihre traditionellen Namen mit einem „BDU“ vorangestellt auf dem Boddencup antreten zu sehen. Es scheint, als hätte sich das Einhalten dieser Tradition ausgezahlt: Die Berlin Debating Union hat es doch tatsächlich geschafft aus dem Finale des Boddencups eine Clubdebatte zu machen! Aber fangen wir von vorne an…

…Freitagabend begann das Turnier mit einem Abendessen mit Musik und Lichtshow des BP-Bumpers (aka. Party Rocker 2000) und dem allmählichen Antreffen der meisten Teams und Juror*innen. Während die meisten ganz langweilig mit Regionalzug oder dem Auto gefahren sind, sind zwei halbe BDU-Teams und ein Juror über zwei Tage hinweg mit dem Rad gefahren und haben Gerüchten zufolge 240.000 km zurückgelegt (völlig problemlos – bis auf die drei Fliegen in Chrissis linkem Auge).

Das Thema der verschiedenen Formen der Teilnahmebegrenzung für „zu“-Erfahrene, das gerade auf der Achten Minute in Hinblick auf die kommende Mitglieder-Versammlung des VDCH stark kommentiert wird, führte auch an der kühlen Ostsee zu hitzigen Diskussionen am Abend. Anschließend gab es das Angebot einer Stadtführung durch Greifswald von einem Greifswalder Debattierer, der das ganze professioneller machte, als so manch kommerzielle Stadtführungen. Wer nicht zu müde war, ist abends noch ins Exil gegangen. Nein, nicht so wie der russische Oppositionspolitiker aus der vierten Vorrunde, sondern in eine Bar mit dem Namen „Exil“.

Am Samstag morgen wurden wir dann alle von einem Gewitter geweckt. Nach einem leckeren Frühstück startete das Turnier mit einem Thema zur Intendanz öffentlicher Theater. Abseits sportlicher Fragen, hatte dieser Boddencup Teilnehmer*innentüten, die denen der Mainzer Zeitdebatte in nichts nach standen: Regenschirm, Sattelschutz, Zahnbürste, Organspendeausweis, Multi-Farbstift, Traubenzucker und vieles mehr. Einfach alles, was das Debattierer*innenherz begehrt. Bevor sich dann alle selber um ein Mittagessen in der Stadt bemühten, wurde noch debattiert, ob die USA ihre Haltung im territorialen Streit im Süd- und Ostchinesischen Meer ändern müsse.

Nach weiteren zwei Vorrunden und Eis in der Pause, wurde dann im Anschluss gegrillt und durch den fantastischen BP-Bumper eine spontane Dance-Party auf dem Hof veranstaltet. Alternativ konnte Frisbee gespielt werden. Während alle anderen Clubs schon an den Strand gefahren wurden, warteten wir noch auf die letzten Shuttlebusse und haben schließlich auch das Meer erreicht. Wahre Mutige sind bei dem mäßigen Wetter sogar noch schwimmen gegangen! Mit dem Plan noch im „Mensa Club“ tanzen zu gehen, machten wir uns bald wieder auf den Weg zurück in die Stadt und landeten fast vollständig im Exil. Das andere Exil – mit Birnencidre. Verstört vom Mensa Club zurückkehrende, bestätigten dann allerdings das Gerücht, dass das Klientel vor Ort keine potenziellen Debattier*innen sind, was uns allen dann doch die Motivation nahm uns noch mehr Schlaf zu rauben, als ohnehin. Alle? Nein, nicht ganz… Unsere Präsidentin und der noch zu kürende Boddenmeister 2015 haben sich hineingewagt!

Sonntagmorgen gab es dann noch die letzte Vorrunde zum Thema Placebos. Im Gegensatz zum üblichen Break am Abend, gibt es den beim Boddencup erst am Sonntag. Die Spannung blieb hoch, denn noch aus fünf Räumen konnten Teams potenziell ins Halbfinale breaken. Zu unserer großen Freude haben es dann auch gleich 4 BDU-Teams geschafft sich durchzusetzen!

Und noch viel sensationeller haben es genau diese 4 von 8 Teams in den Halbfinals geschafft ins Finale zu breaken. Das Thema des Halbfinals lautete Dieses Haus glaubt es ist nicht im Interesse von Ländern, die Hilfe vom Welternährungsprogramm in Anspruch nehmen, Agrarfläche an andere Länder zu verkaufen oder zu verpachten .

In einem spannenden und von debattierunerfahreren, lokalen Zuschauer*innen hochgelobten Finale, in der alten Anatomie, hat sich am Ende das Team bestehend aus Alexander Hans und Speaker-Tab-Topper Adrian Gombert durchgesetzt. Zum dritten Mal in Folge gewann ein Team aus der schließenden Opposition den Boddencup – viel mehr noch: konnte die Berlin Debating Union ihren Titel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen.

Danke an die tolle Orga für das sehr angenehme Turnier und die Chefjury für die spannenden Themen!

Die Motions:

R1: Dieses Haus glaubt, bei Theatern, die mit öffentlichen Geldern finanziert werden, sollte die Öffentlichkeit – und nicht die Politik, wie es im Status Quo der Fall ist – über die Besetzung der Intendanz entscheiden.

R2: Dieses Haus glaubt es ist im Interesse der USA, sich aus dem territorialen Streit im Ost- und Südchinesischen Meer zurückzuziehen(inkl. Factsheet).

R3: Wir befinden uns im September 1977 in Deutschland. Dieses Haus würde das Kontaktsperrgesetz verabschieden (inkl. Factsheet).

R4: Dieses Haus ist ein bekannter russischer Oppositionspolitiker, der westlich-liberale Werte vertritt und sich für ein freiheitlich-demokratisches Russland einsetzt. Dieses Haus würde aus Russland emigrieren.

R5: In Fällen, bei denen kein bestimmtes Medikament oder keine bestimmte Behandlungsmaßnahme notwendig für den Behandlungserfolg ist, würde dieses Haus es Ärzten erlauben, ohne Kenntnis der Patienten Placebos zu verabreichen (inkl. Factsheet).

Halbfinale: Dieses Haus glaubt es ist nicht im Interesse von Ländern, die Hilfe vom Welternährungsprogramm in Anspruch nehmen, Agrarfläche an andere Länder zu verkaufen oder zu verpachten (inkl. Factsheet).

Finale: Dieses Haus glaubt die harte Haltung der Bundesregierung gegenüber Griechenland während der Euro-Krise hat Deutschland mehr geschadet als genutzt.

Pegah Maham

Juli 2015: Mitgliederversammlung und Vorstandswechsel

Der neue VorstandMit einer für Berliner Verhältnisse sehr kurzen Mitgliederversammlung - nur 4 Stunden - entlastete am vergangenen Dienstag die Mitgliederversammlung den Vorstand des vergangenen Geschäftsjahres und kürte einen neuen.

Aus dem ehemaligen Vorstand schieden Moritz Altner und Philippe Holzhey aus. Beiden dankte die alte - und neue - Präsidentin Tanja Hille für ihre Arbeit und freute sich, dass beide dem Vorstand weiter aktiv beistehen werden. Philippe führt seine Arbeit als Alumni-Beauftragter des Clubs und als Mitglied des Sponsoring-Teams fort, während Moritz sich der Finanzplanung der kommenden ZEIT Debatte widmen wird.

Gemeinsam mit Lilian Seffer (Turniere und Debattierlounge) und Philip Schröder (Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit) werden zukünftig Fabian Bickel (Schatzmeister) und Elisabeth Gniosdorsch (Öffentlichkeitsarbeit und ZEIT Debatte Berlin) die Geschicke des Clubs lenken.

Auch in der sportlichen Leitung bahnte sich ein Wechsel an: Philip Schröder und Dessislava Kirova werden das Zepter an Christina Dexel weiterreichen, die sich bereits im abgelaufenen Jahr um die sportliche Zielsetzung bemühte. Unterstützt wird sie von Rebecca Irvine, die für eine internationale Ausrichtung des Trainings einsetzen wird.

Wir bedanken uns herzlich bei allen für ihre hervorragende Arbeit und freuen uns, auf das kommende Geschäftsjahr.

Juli 2015: Das Elbe Open

Vom 04. bis 06. Juni fand das Elbe Open 2015 in Magdeburg statt. Mit dabei waren ganze vier Teams der BDU und zwei weitere mit Berliner Beteiligung:

Hug the Flower - Jonas Huggins und Yannick Lilie
Das Wilde Bergbickel - Fabian Bickel und Anna Berg
Taylor Swift [...] - Marie-Luise Goldmann und Alexander Hans
ES - Elena Müller und Skander Mabrouk

Frederick Aly trat gemeinsam mit Lara Kulpock für Potsdam an, während Tobias Münch zusammen mit Berlin-Fan Georg Brodbeck für den Debattierklub Bern antrat. Begleitet wurden die Teams von Kai Dittmann, Philippe Holzhey und Moritz Altmann als Juroren.

Auf das Turnier freute sich die Berlin Debating außerdem insbesondere, da mit Philip Schröder und Felicia Höer zwei BDU-Mitglieder zu den Chefjuroren des Turniers gekürt wurden. Gemeinsam waren die beiden für die inhaltliche Ausarbeitung des Turniers verantwortlich.

Sportlich konnte sich das Wochenende wieder einmal sehen lassen: Nach vier Vorrunden konnten sich drei BDU-Teams erfolgreich durchsetzen: Auf Platz 2 zogen Anna und Fabian, auf Platz 3 Jonas und Yannick und auf Platz 8 Alex und Marie-Luise in das Halbfinale ein. Frederick und Lara errangen für Potsdam den Tagessieg und belegten Platz 1 nach den Vorrunden.

Nach dem Halbfinale am Sonntagmorgen, konnte das Finale mit sechs BerlinerInnen bestritten werden. In der Eröffnenden Regierung Mainz Anton, in der Eröffnenden Opposition Potsdam Voltaire ewig leben, in der Schließenden Regierung Das Wilde Bergbickel und in der Schließenden Opposition Taylor Swift [...]. In einem spannenden Finale zur europäischen Flüchtlingspolitik, konnten sich Frederick und Lara durchsetzen und den Titel mit nach Hause (Berlin) nehmen!

Brüder Grimm Cup Marburg

Die Berlin Debating Union dankt dem Debattierclub Magdeburg für die gelungene Ausrichtung des Turniers und freut sich auf eine Wiederholung 2016!

Die Motions:

R1: Dieses Haus bereut die Kunstaktion des Zentrums für Politische Schönheit (inkl. Factsheet).

R2: Dieses Haus glaubt, dass es im Interesse des amerikanischen Militärs ist, das Tragen religiöser Zeichen im Dienst generell zu erlauben (inkl. Factsheet).

R3: Dieses Haus würde die Meritokratie der Demokratie vorziehen (inkl. Factsheet).

R4: Dieses Haus würde die Opt-Out-Regelung der Organspende einführen (inkl. Factsheet).

Halbfinale: Angenommen das Präparat sei risikofrei und flexibel einsetzbar, dieses Haus bereut die Entwicklung der Viagra für die Frau (inkl. Factsheet).

Finale: Momentan wird über einen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge innerhalb der EU disktutiert. Dieses Haus würde dem Wunsch einzelner Mitgliedstaaten, keine oder wesentlich weniger Flüchtlinge aufzunehmen, entsprechen.

Philip Schröder - Foto: Jonas Huggins

Juni 2015: Rückblick Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) in Münster

Brüder Grimm Cup Marburg

Den ersten spannenden Moment gab es bereits im Vorfeld zur DDM bei den Ausscheidungsdebatten der BDU. Es waren nur zwei Teamplätze sicher, der dritte Teamplatz schien relativ unwahrscheinlich, vom vierten Teamplatz träumten wie nur. Eine Woche vor der DDM haben wir dann doch den dritten Teamplatz bekommen. 18 Stunden vorher geschah das scheinbar Unmögliche und wir bekamen noch den vierten Teamplatz. Das DaF Team hat sich unabhängig vom Club angemeldet. Es fuhren also folgende Teams:

Julian, Pegah, Stefan (Berlin Trostpflastersteine)
Christoph, Tanja, Yannick (Berlin Begrüßungsgeld)
Fabian, Philippe, Sylvia (Berlin - Wohnst du noch oder redest du schon?)
Mitra, Robin, Tobias (Berlin - Last-Minute-Urlaub)
DaF Team: Jamie, Jim, Rebecca (Berlin - Der, Die, Daf)

Folgende Juroren fuhren mit: Kai, Sarah, Sophia, Felicia, Alex, Philip, Jonas. Auch anwesend waren folgende Vereinsmitglieder: Anna, Adrian, Andrea, Philipp Schmidtke und Matthias.

Der erste Tag der DDM war geprägt von langen Autofahrten, langen Staus (es war Feiertag in NRW) und dem ewigem Rumraten, was denn mögliche Themen sein könnten. Am Nachmittag ging es dann endlich mit der ersten Vorrunde los zu dem Thema:

Sollen über tragbare Geräte (Handys, Tablets) für Jugendliche im Internet nur Informations- und Bildungsangebote verfügbar sein?

Anschließend ging es zurück zur Jungendherberge, von wo es anschließend weiter zu einer Bar-Tour ging. Viele beschlossen jedoch einfach nur am See zu sitzen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Am zweiten Tag der DDM ging es früh morgens um 8 Uhr bereits wieder los. Besondere Aufregung gab es wegen der Ansage der Chefjuroren, dass sie ein Berliner Juror heute Morgen angerufen und ihnen mitgeteilt hätte, er würde zur ersten Vorrunde nicht kommen, da er keine Lust habe so früh aufzustehen. Die Chefjuroren baten dann darum, dass so etwas doch bitte nicht wieder vorkommen solle. Nach allgemeinem Gelächter aufgrund dieser Frechheit ging es dann mit der zweiten Vorrunde weiter zum Thema:

Sollen die christlichen Kirchen Gemeindemitglieder Beugestrafen unterwerfen, wenn diese gegen die Aufnahme von Flüchtlingen demonstrieren? (Weiter unten im Text gibt es den dazugehörigen Factsheet noch.)

In OPD gibt es die Möglichkeit eine halboffene Debatte zu stellen. Bei solchen Themen muss es keinen Antrag geben. In der Debatte geht es dann um eine Abwägung von Prinzipien, die meistens an einem konkreten Beispiel debattiert werden, dass sich die Regierung aussuchen darf. Darum ging es auch in der vierten Vorrunde:

Soll man einen Pakt mit dem Teufel eingehen?

Ein wirklich interessantes Thema, was zum Nachdenken über die Abwägung von moralischen und materiellen Werten anregt. Nach der fünften Vorrunde ging es dann am Abend zu der Motto Party mit dem Thema Antike. Viele waren in eine Toga unterwegs, aber es gab auch einige, die sich nur Leinensäcke übergestülpt haben oder sich als Schwein verkleidet haben (Odysseus Männer waren in Schweine verwandelt worden von der Zauberin Kirke).

Am nächsten Tag ging es erst um 9 Uhr los mit der sechsten Vorrunde. Zur Freude aller, schafften alle Teams den kleinen Break und durften auch in der letzten Vorrunde als Team antreten. Danach gab es die Verkündung des Breaks.

Das erste Berliner Team Trostpflastersteine schaffte den Break, als zweitbestes Team im gesamten Tab. Als Freie Redner breakten Christof, Fabian und Tobias. Damit schaffte es aus jedem Team mindestens ein Redner in die KO-Runden. Man hatte kaum Zeit sich zu freuen, da es direkt weiterging mit dem Viertelfinale mit dem interessanten Thema:

Sollen 10% der Sitze des Bundestages unter Bürgerinnen und Bürgern verlost werden, die dann mit vollem Stimmrecht, fraktionsfrei und mit Rederecht dem Parlament angehören?

Anschließend ging es zum DDG Gala-Abend, wo man bei einem beeindruckend Buffet sich über die bisherigen Themen der DDM unterhalten oder das Champions League Finale gucken konnte. Nach dem Essen und dem Spiel wurde dann der DDG Nachwuchspreis vergeben und die Breaks ins Halbfinale verkündet. Den Nachwuchspreis gewann Sabrina Effenberger von der Rederei aus Heidelberg. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Unser Team Berlin Trostpflastersteine schafft es ins Halbfinale und das Team Berlin - Der, Die, Daf schaffte den Einzug in das Finale in der Kategorie Deutsch als Fremdsprache.

Am Sonntag ging es dann weiter mit dem Finale in der DaF Kategorie und mit dem Halbfinale, wo unser Team Berlin Trosterpflastersteine in der Opposition gegen das Team aus Mainz The Good, the Bad and the Beauty (Sina, Christian und Nicolas) antrat zum Thema:

Soll die Europäische Union Großbritanniens Forderungen im Wesentlichen erfüllen, um es in der Union zu halten?

Das Factsheet zu dem Thema ist weiter unten in der Zusammenfassung zu allen Themen drin. Die Debatte war wirklich spannend und es gab gute Argumente und Bilder auf beiden Seiten.

Die Verkündung des Breaks ins Finale gab es eine Stunde später etwa. In einer nicht ganz nachvollziehbaren Jurier Entscheidung breakte das Team aus Mainz. Zudem breakte das Team aus Potsdam, was im anderen Halbfinale gegen Tübingen debattiert hatte. Leider verlor auch unser DaF Team. Aber das Publikum kürte die Berlinerin Rebecca Irvine zur besten Finalrednerin.

In einem spannenden Finale, was von Jens Fischer moderiert wurde, setzte sich das Team aus Mainz durch und wurde Deutschsprachiger Debattiermeister 2015. Herzlichen Glückwunsch an das Team!

Die Motions:

R1: Sollen über tragbare Geräte (Handys, Tablets) für Jugendliche im Internet nur Informations- und Bildungsangebote verfügbar sein?

R2: Factsheet: Die christlichen Kirchen kennen unter verschiedenen Namen Strafen, die bis zur Beendigung bzw. Wiedergutmachung eines Fehlverhaltens angewendet werden (sog. Beugestrafen). Diese können vom Ausschluss von einzelnen Sakramenten (Abendmahl, Beichte, Eheschließung, etc.) bis hin zum vollständigen Ausschluss aus der Kirche reichen.
Sollen die christlichen Kirchen Gemeindemitglieder Beugestrafen unterwerfen, wenn diese gegen die Aufnahme von Flüchtlingen demonstrieren?

R3: Sollen die Aktien von Aktionären, die Stammaktien eines Unternehmens für einen längeren Zeitraum halten, ein höheres Stimmrecht haben?

R4: Soll man einen Pakt mit dem Teufel eingehen?

R5: Sollen Heimatstaaten von IS-Terrorkämpfern und –zuträgern diesen eine Amnestie für ihre Taten im Gegenzug für Infos über den IS und ihre öffentliche Abkehr vom IS anbieten?

R6: Soll die griechische Regierung reiche griechische Bürger enteignen, um griechische Staatsschulden zu begleichen?

R7: Sollen Entwicklungsländer Kirchen und andere religiöse Organisationen nur dann Schulen auf ihrem Staatsgebiet betreiben lassen, wenn diese Bildung von Missionierung trennen?

VF: Sollen 10% der Sitze des Bundestages unter Bürgerinnen und Bürgern verlost werden, die dann mit vollem Stimmrecht, fraktionsfrei und mit Rederecht dem Parlament angehören?

HF: Factsheet: Großbritannien plant für Ende 2017 ein Referendum über den Verbleib in der Europäischen Union abzuhalten. Die britische Regierung hat versucht, den Verbleib an Forderungen zu knüpfen, nämlich: 1. EU-Bürger sollen in Großbritannien erst nach vier Jahren Aufenthalt ein Anrecht auf Wohnrecht, Kindergeld und andere Leistungen des Wohlfahrtsstaates erhalten. 2. Der Nachzug von Familienangehörigen der Immigranten soll stark reglementiert werden. 3. Wenn Immigranten nach sechs Monaten keinen Job gefunden haben, sollen sie zurückgeschickt werden können.
Soll die Europäische Union Großbritanniens Forderungen im Wesentlichen erfüllen, um es in der Union zu halten?

DAF-Finale: Factsheet: Der Führerbunker der Reichskanzlei in Berlin war die letzte Befehlsstelle des Deutschen Reichs in Berlin von Januar 1945 bis Ende April 1945. Größen des Naziregimes wie Hitler, Göbbels und wichtige Militärs nahmen sich in dem Komplex im April 1945 das Leben. Bis auf die Decke liegt der Bunker enthalten, verfüllt und versiegelt unter einem Spielplatz und einem Supermarkt in Berlin. Eine 2006 enthüllte Infotafel erinnert vor Ort an den Bunker und seine Geschichte.
Soll der Führerbunker als Erinnerungsstätte und Museum hergerichtet und Touristen zugänglich gemacht werden?

Finale: Factsheet: Bei Hinweisen auf eine Bedrohungslage gegen Großveranstaltungen oder konkreten Drohungen verbieten Verwaltungsorgane in der Regel die Veranstaltung. 
Sollen Großveranstaltungen in solchen Fällen nicht mehr verboten werden, wenn die TeilnehmerInnen vor Beginn über die Bedrohung informiert werden?

Philippe Holzhey - Foto: Team Pretty Pictures

Mai 2015: Der erste BDU Club- und Alumni-Abend

Am 30. Mai 2015 lud die BDU zum Club- und Alumniabend ein. Rund 50 ehemalige und gegenwärtige Clubmitglieder kamen im Café „en passent“ im Prenzlauer Berg zusammen. Während des Abends wurden die zahlreichen Erfolge des Vereins gefeiert. Bilder und Videos wurden gezeigt und es gab viel Gelegenheit, intensive Gespräche zwischen ehemaligen, älteren und jüngeren Vereinsmitgliedern in gespannter Atmosphäre zu führen. Vom Gründungsmitglied bis hin zu Neumitgliedern, die am Abend ihren Mitgliedsantrag stellten, waren alle Generationen vertreten. Der Club- und Alumniabend wurd durchweg positiv bewertet und vielfach wurde gefragt, wann die nächste Einladung erfolgt. Es scheint, als ob der Termin Ende Mai ein jährlicher Fixpunkt im Vereinsleben werden könnte.

Ein herzlicher Dank geht an Annette, die das Essen koordiniert hat, sowie an alle diejenigen, die zum Buffet beitrugen. Organisiert wurde der Abend von Philippe Holzhey, Mitglied des Vorstands, und Patrick Ehmann, Alumni-Beauftragter der BDU.

Patrick Ehmann

Mai 2015: Bericht zum Überseeseminar der BDU in Mosambik und Simbabwe

Attila Dekany und Patrick Ehmann vertraten Mitte Mai die Berlin Debating Union im südlichen Afrika. Zunächst leiteten sie ein Debattierseminar in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks, bevor sie weiter nach Simbabwe reisten. Dort besuchten sie die Ausrichter der Pan-African Universities Debating Championships (PAUDC) 2016 in Gweru; danach chefjurierte Patrick ein Turnier in Bulawayo.

Die Kontakte zu den Partnern vor Ort ergaben sich alle aus der WUDC Berlin 2013. Zur Weltmeisterschaft in Berlin wurde ein umfangreiches Stipendienprogramm eingerichtet, welches die Teilnahme von Debattierer_innen mit finanziellen und institutionellen Schwierigkeiten ermöglichte. In der Folge fanden Debattierseminare in Regionen und Staaten statt, in denen das Debattieren noch nicht stark verbreitet ist oder wo Ressourcen und/oder Trainer knapp sind.

Debattierseminar in Maputo, Mosambik

Rund 40 Teilnehmende kamen zu einem dreitägigen Debattierseminar an der UGC – Escola Tecnica Padre Prosperino Gallipoli im Zentrum Maputos zusammen. Die Erfahrungen in der Gruppe waren bunt gemischt; so nahmen Studierende teil, die bereits mehrere Jahre aktiv debattieren, Schüler_innen, die von den Studierenden trainiert werden, aber auch absolute Neulinge, für die dieses Seminar überhaupt der erste Kontakt mit dem organisierten Debattieren darstellte. Diese bunte Mischung führte dazu, dass eher Debattiergrundlagen im Fokus standen, und der Wert des Debattierens für den Alltag, sowie der Transfer von Debattierfähigkeiten in den Alltag hinein besprochen wurden. Eine besondere Herausforderung war die Sprachbarriere: Eine Gruppe der Teilnehmenden sprach nur bedingt Englisch, so dass das gesamte Seminar ins Portugiesische gedolmetscht wurde.

Am ersten Tag gab es eine grundlegende Einführung in das Debattieren und die die weltweiten Verzweigungen der Debattiergemeinschaft. Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf dem Aufbau einzelner Argumente und deren Widerlegung, sowie Körpersprache und öffentliches Auftreten. Der dritte Tag stand im Zeichen der Verwaltung. Die noch junge Debattierszene in Mosambik steht vor ähnlichen Herausforderungen wie fast überall auf der Welt: Finanzierung, öffentliche Anerkennung und Anwerbung von Mitgliedern. Hier konnten langjährige Erfahrungen weitergegeben und Strategien entwickelt werden. Vor Ort war Tavares Cebola, der Präsident der Sociedade Moçambicana de Debates für die reibungslose Organisation verantwortlich.

Besuch bei der Midlands State University, Gweru, Simbabwe

2016 findet die PAUDC an der Midlands State University statt. Patrick wird dort Chefjuror sein. Zusammen mit Ngcwele Khumalo, weiteres Mitglied der Chefjury und ehemalige Stipendiatin der WUDC Berlin 2013, reisten Attila und Patrick nach Gweru, um sich ein Bild vom Stand der Vorbereitungen zu machen. Auf der Tagesordnung standen hochrangige repräsentative Gespräche, eine umfangreiche Ortsbegehung, sowie intensive Workshops. In einem Gespräch mit dem stellvertretenden Rektor und weiteren Vertretern der Universität wurde die Unterstützung der Universität bekräftigt; es wurde zudem betont welche Bedeutung ein solch großes Ereignis im universitären Kontext Simbabwes einnimmt. Mit den Mitgliedern des studentischen Organisationskomitees wurden logistische und finanzielle Rahmenbedingungen besprochen. Während der Ortsbegehung konnten alle wichtigen Gebäude und Einrichtungen besichtigt werden: Wohnheime, Mensen, Ankündigungs- und Debattierräume. Es befinden sich zudem frei nutzbare Sporteinrichtungen (inkl. Pool und brandneue Tennisplätze), sowie eine gut ausgestatte Klinik auf dem Campus.

Attila, Ngcwele und Patrick legten den Studierenden und der Verwaltung eine Abschlussbewertung vor. Das Fazit fiel positiv aus: Die Universität ist für die Ausrichtung sehr gut geeignet, die Leitung der Universität steht hinter dem Projekt, und die Grundlagenarbeit des Organisationskomitees ist weit fortgeschritten. Kleinere Mängel, die bis zu einer Ausrichtung einer Kontinentalmeisterschaft behoben werden müssen, wurden ausdrücklich betont.

Debate Open Challenge, Bulawayo, Simbabwe

Letzter Halt der Reise war das 2. Debate Open Challenge (DOC). Das Turnier wurde von Cheforganisator Thabo Arthur Dube, ebenfalls Stipendiat der WUDC Berlin 2013, an der National University of Science and Technology (NUST) in Bulawayo ausgerichtet. Patrick und die Botsuanerin Charity Makhala waren als Mitglieder der Chefjury eingeladen worden. Charity ist Begründerin des Women’s Forum bei den PAUDC und Chefjurorin der diesjährigen PAUDC in Ghana. Ihre Stellvertreter waren der amtierende Afrikameister Boemo Phirinyane, ebenfalls aus Botsuana, und Michael Mhlanga aus Simbabwe, der bei der WUDC Berlin 2013 als freiwilliger Helfer dabei war.

Am DOC nahmen 40 Teams aus elf simbabwischen Hochschulen teil. Vor Beginn des Turniers wurden umfangreiche Schulungen angeboten, die von fast allen Teilnehmenden besucht wurden. Das Turnier umfasste fünf Vorrunden mit einem Break ins Viertelfinale. Am Ende konnten sich Nqobile Dube and Fungai Chivaura von der Catholic University of Zimbabwe durchsetzen. Die Lokalpresse berichtete über das DOC hier
und hier.

Patrick Ehmann und Attila Dekany

Mai 2015: Brüder Grimm Cup Marburg

Brüder Grimm Cup Marburg

Am vergangenen Wochenende, vom 22. bis 24., reiste mal wieder einer Berliner Delegation durch das Land um zu debattieren. Aus den anfänglich angemeldeten zwei Teams wurde dank Bahnstreik leider nur ein Team - das Team Begrüßungsgeld (Tanja Hille, Yannick Lilie und Christof Kebschull), in Begleitung von Elisabeth Gniosdorsch und Philip Schröder als JurorInnen.

Nach der entspannten Anreise am Freitagabend (nach einer Fahrt nach Tübingen kommt einem alles kurz vor!) begannen die Berliner frohen Mutes den Vorrundentag. In ersten Runde war dann aber erst mal die Einzelleistung gefragt. Zum Thema "Sollten Castingshows wie Germanys Next Topmodel verboten werden? legten unsere drei als Fraktionsfreie Redner einen sicheren Start hin.

In Runde Zwei waren Fantasie und Fachwissen gefragt: "Sollte Dumbledore Harry Potter in einer Zaubererfamilie zur Pflege geben, anstatt bei den Dursleys? (sinngemäß + Infoslide). Wie auch in Runde Drei (" Sollte die Shared Economy nur noch kostendeckend, mithin nicht gewinnbringend, erlaubt sein?), konnte sich unser Team gut schlagen und erreichte sicher den kleinen Break vor der vierten Runde. Ohne anschließend Feedback zu bekommen, duellierten sich Tanja, Yannick und Christof mit einem Team aus Heidelberg zum Thema " Sollten UNESCO Weltkurerbestätten, um sie vor der Zerstörung durch den IS zu schützen,abgerissen werden und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden?".

Nach dem anschließenden Abendessen ging es wie auch in den letzten Jahren wieder in den Nachtsalon um gemeinsam zu feiern. Die beiden ChefjurorInnen Alexander Labinsky und Barbara Schunicht verkündeten um 23:00 dann die frohe Botschaft: souverän konnten sich unsere drei Berliner einen Platz unter den HalbfinalistInnen sichern. Gemeinsam mit unsere beiden mitgereisten JurorInnen schaffte die BDU den vollständigen Break!

Am Sonntag ging es dann mit dem Halbfinale weiter, dass sich mit der Pflegesituation in einer schneller alternden Gesellschaft. Zum Thema "Angenommen es gäbe Pflegeroboter, die die Pflege vollständig übernehmen könnten und emotional auf dem Stand von Sprachprogrammen wie Siri wären. Sollten diese Roboter flächendeckend in Altenheimen einsetzen?" (sinngemäß) debattierte unser Team gegen das Team Streitkultur Adonis feat. Hera (Yannis Lennartz, Jan Ehlert und Sarah Kempf).

In einer spannenden Debatte konnte sich unser Team leider sehr knapp nicht durchsetzen. Trotzdem ziehen die drei eine positive Bilanz der unterhaltsamen Debatten und der guten Vorbereitung. Im Finale zum Thema: " Soll die Bundesregierung die Zusammenarbeit mit US-Amerikanische Geheimdienst einstellen, bis gesichert ist, dass diese die Persönlichkeitsrechte unbescholtener deutscher Bürger achten? siegte am Ende des Tages das Team Adonis aus Tübingen.

Wir danken den Marburgern für die gelungene Orga und das entspannte Turnier. Auch mit den Themen zeigten sich unsere Debattierenden sehr zufrieden. Es bleibt der Vermerk auf die Raumnamen - WIRKLICH?...

Philip Schröder - Foto: Philip Schröder

Mai 2015: Die erste offene Thüringsche Meisterschaft

Offene Thüringische MeisterschaftAm Wochenende vom 15.05.2015 – 17.05.2015 veranstaltete die Debattiergesellschaft Jena die Offene Thüringer Meisterschaft in den alt-ehrwürdigen Hallen der Friedrich-Schiller Universität Jena. Dabei entsandte die BDU folgende Teams und Juroren:

Berlin A (Viktor, Tobias, Robin)

Freunde der Sonne (Elisabeth, Tim, Julius)

Berlin SFS (Alexander, Julian, Johannes)

Pegah, Sarah und Sophia als Juroren

Am Freitagabend fand sich das Gros der Berliner Mannschaft in Jena ein und ließ den Tag in gemütlicher Liegestuhl-Runde an den Ufern der Saale ausklingen. Ausgeschlafen und gestärkt konnten unsere motivierten Debattierer*innen am nächsten Samstagmorgen in die erste Runde starten. Im Laufe des Tages verteidigten die Teams Berlin A und Berlin SFS ihre Standpunkte in den von den CA's Nikos Bosse (Tübingen), Willy Witthaut (Mainz) und Anna Mattes (Berlin) gesetzten Themen erfolgreich und erreichten somit sehr gute Platzierungen im Tab.

Das dritte Team Freunde der Sonne verbesserte sich von Runde zu Runde nach anfänglichen Problemen mit der Präsentation einer konsistenten Teamline. Jedoch konnte es auch im weiteren Verlauf des Turniers nicht an die Leistungen der anderen Berliner anknüpfen.Für Pausenunterhaltung sorgte ein Besuch im wahrscheinlich höchsten Gebäude Jenas, dem sog. Jentower, welcher eine tolle Aussicht über die hügelige Thüringische Landschaft bietet. Essens-technisch dachte das Orga-Team geleitet von den Jenensern Tina Rudolph, Jonathan Scholbach und Erik Thierolf natürlich auch an alles und versorgte die Teams mit leckerem Allerlei während der Mittagspause und Grill-Session am Abend.

Nach einem Tag erfolgreichen Debattierens, leckerer Speisen und spannender Besichtigung stand die Abendveranstaltung im Haus zur Rosen an, wo zu alten Klassikern der Chart-Musik (50 Cent's In da Club) feierlich bis in die frühen Morgenstunden getanzt wurde. In der 4. Vorrunde am Sonntagmorgen entschied sich, welche Teams den direkten Break ins Finale erreichen sollten. Dabei verpassten das Team Berlin SFS auf Platz 3 des Team-Tabs leider sehr knapp den Break ins Finale, in welchem das Team aus Göttingen gegen das Team aus Tübingen in der Frage: Sollte die Sonderbehandlung Israels nicht mehr Teil deutscher Staatsräson sein? siegte.

Dennoch blieb auch dieses Finale nicht ohne BDU-Beteiligung, denn Robin und Johannes breakten durch ihre hervorragenden Einzelrednerleistungen als freie Redner und Pegah als Jurorin. Johannes wurde zudem bester Redner des Turniers.

In Erinnerung bleibt ein sehr gut organisiertes und mit spannenden Themen besetztes Turnier!

Die Motions:

R1: Sollten Parteien dazu verpflichtet werden, konkrete Finanzierungsvorschläge in ihre Wahlprogramme aufzunehmen?

R2: Sollte eine explizite verbale Zustimmung („Yes means Yes“) zum Geschlechtsverkehr zur Bedingung werden, damit dieser vor dem Gesetz als einvernehmlich gilt?

R3: Zwergenweitwurf wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich reglementiert. In Deutschland etwa ist er verboten. In anderen Ländern nicht.“ Sollte Zwergenweitwurf generell verboten werden?

R4: Brauchen wir eine verpflichtende Elternzeit für Väter?

Finale: Sollte die Sonderbehandlung Israels nicht mehr Teil deutscher Staatsräson sein?

Julius L.//Foto:Tobias M.

Mai 2015: BDU gewinnt die ZEIT Debatte Tübingen

Finale Zeitdebatte Tübingen Ein spannendes Wochenende geht vorüber und wir haben tolle Neuigkeiten – doch erst mal langsam. Vom 1. bis 3. Mai hatte die Streitkultur Tübingen zur ZEIT Debatte geladen und wir sind der Einladung mit zwei Teams gefolgt: Für die BDU traten mit Berlin TYP (Tanja, Yannick und Philip) und Berlin Trostpflastersteine (Pegah, Stefan und Julian) zwei Teams zum Kampf um den Turniersieg an. Begleitet wurden sie von Anna Mattes als Jurorin – Mit vor Ort waren außerdem noch Frederick Aly und Tobias Münch, die gemeinsam mit dem Schweizer/Berliner Georg Brodbeck für den Debattierklub Bern an den Start gingen.

Sportlich konnte sich das Wochenende sehen lassen. Nach 5 Vorrunden verpasste Berlin TYP zwar knapp den Break in das Halbfinale, das Team Berlin Trostpflastersteine war um so erfolgreicher und zog souverän in das Halbfinale ein. Insbesondere Pegah war an dieser Stelle besonders zu gratulieren, denn sie erreichte im Vorrundentab des starken Turniers den dritten Platz.

Damit jedoch nicht genug – zweimal durften die Berliner noch jubeln. In einem der – laut einzelner Juroren – „besten Halbfinale seit langem“ und einem spannenden Finale zum Thema „Soll eine staatliche, kostenlose Partnervermittlung geschaffen werden?“ konnten sich die drei klar durchsetzen. Wir gratulieren ganz herzlich und bedanken uns bei den Chefjuroren für gelungene Themen und dem Organisationsteam für ein wirklich tolles Turnier!

Die Motions:

R1: Sollen Friedensnobelpreise wieder entzogen werden dürfen?

R2: Sollen die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten auch für Versand- und Einzelhändler im Internet gelten?

R3: Soll der Staat bundesweit mit lokalen Bürgerwehren zusammenarbeiten? (inkl. Infoslide)

R4: Soll der Präsident der EZB von allen Europäer*innen direkt gewählt werden?

R5: Soll der Blasphemieparagraph abgeschafft werden? (inkl. Infoslide)

Halbfinale: Soll darauf verzichtet werden, die identifizierten Fälle zur Anklage zu bringen? (inkl. Infoslide)

Philip S. - Foto: Lukas Kammer

April 2015: BDU gewinnt die Nordostdeutsche Meisterschaften

Eine humoristische Betrachtung von Alexander H.
NODM Sieger

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit - das Highlight des Jahres - das Event auf das sich ganz Berlin immer wieder freut: ein Turnier bei dem die Tübinger nicht gegen uns antreten dürfen. Die Regionalmeisterschaften Nord-Ost standen auf dem Programm. Und wie schon im letzten Jahr schickten wir auch dieses mal natürlich unsere besten Redner zum zeitgleich stattfindenden Paris Open. So blieb für die Regios leider wieder nur die zweite Garde übrig.

Für die BDU traten an:
Berlin A (Fabian, Yannick und Alex)
Berlin KPD (Dessi, Philip und Kai)
Ein Berlin zahlt stets seine Schulden (Patrick, Mitra und Florian)
Berlin EFA (Agnes, Felicia und Elisabeth)

Nichtsdestotrotz machten sich die hochmotivierten Rednerinnen und Redner Berlins am Freitag Nachmittag und an einem sehr frühen Samstag morgen auf in die pegidäsche Landeshauptstadt. Und während es einige von uns auf Grund des straffen Zeitplans kaum zur ersten Vorrunde schafften, waren andere, ortskundigere BDUler via Abkürzungen über Warschau und Prag schon lange vor Anpfiff im Stadion.

Vor Ort haben uns die dresdner Organisatoren dann verwöhnt mit Zuckerwatte, Zuckerschnecken und zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Die Vorrunden des Turniers haben dennoch wieder offenbart, wie fehleranfällig doch die internen BDU Ausscheidungsdebatten sind. Während sich Berlin A nicht gegen die Konkurrenz behaupten konnte, hat sich dafür unser zweites Team bestehend aus Dessi, Kai und Philip mit ihrem Kernargument: “Früher war alles besser” gepaart mit Zeitzeugenberichten von den Formatkriegen der frühen 2000er auf Platz eins des Teamtabs geschoben.

Die beiden neuen zusammengestellten Teams (Berlin EFA und Ein Berliner…) fanden sich schnell als Team und konnten sich von Runde zu Runde verbessern, scheiterten allerdings knapp am Break in das Halbfinale.

Anders das Einzelrednertab - hier konnte die BDU glänzen: drei der Top 4 Spots gingen an Berlin (insgesamt waren 4 Berliner*innen in den Top 10), wobei sich Kai knapp den Titel des besten Redners mit einem Punkt vor Dessi sichern konnte. Die drei konnten sich letztlich auch im Halbfinale durchsetzen und gewannen sogar noch das Finale im deutschen Hygiene-Museum, wo sie auf Grund ihrer herausragenden Nagelpflege von nun an in der Hand- Fußabteilung als Ausstellungsstücke dienen sollen. Die BDU ist euch für immer dankbar! Wir werden euch vermissen!

Die Berlin Debating Union dankt der Orga für ein gelungenes Turnier und der Chefjury für spannende Themen. Wirklich!.

Die Motions:

R1: Sollen öffentliche Leistungen nur noch von denen in Anspruch genommen werden dürfen, die gemäß Empfehlung der Stiko (Ständige Impfkommission) geimpft sind?

R2: Sollen westliche Staaten ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Saudi-Arabien einstellen, bis dort Menschenrechte umfassend gewahrt werden?

R3: Sollen allen Beteiligten in Gerichtsverfahren nur noch per Los fachlich qualifizierte Anwälte zugeteilt werden?

R4: Soll die gezielte Entwicklung und der Einsatz von Cyberwaffen international verboten werden ? (Inklusive Factsheet)

Halbfinale: Sollten Grundstückseigentümer Entschädigungen für in der Nähe neu eingerichtete Flüchtlingsheime bekommen? (Inklusive Factsheet)

Finale: Sollen Regierungen von EU- Staaten in anderen EU-Staaten Kandidaten und Parteien öffentlich unterstützen, um den Wahlausgang in ihrem Interesse zu beeinflussen?

April 2015: Überseeseminar Khartoum

Team Berlin: Elisabeth Gniosdorsch, Agnes Ebenberger, Lilian Seffer

Team Khartoum: Sarah Ibrahim, Abedelhameed Ali, Sudan Debate Society

KhartoumDas Stipendienprogramm für die WUDC Berlin 2013 der Open Society Foundation ermöglichte es Debattierer*innen aus noch wenig institutionalisierten Debattierkreisen weltweit an den studentischen Weltmeisterschaften im Debattieren teilzunehmen. Dies war eine Bereicherung für die Diversität auf dem Turnier selbst, aber auch eine Inspiration für die nachhaltige Stärkung marginalisierter Regionen der internationalen Debattiergemeinschaft.

Der Debattierworkshop vom 21.03.15 - 23.03.15 in Khartoum fand im Anschluss an dieses Stipendiat*innenprojekt statt. Beide Hauptansprechpartner*innen im Sudan waren Teilnehmer*innen an den WUDC in Berlin und haben die Begeisterung für das Debattieren zurück nach Khartoum getragen, um dort gemeinsam mit anderen Studierenden die Sudan Debate Society (SDS) im Jahr 2015 zu gründen, einen Dachverband für die zukünftigen studentischen Debattierclubs im Sudan.

Khartoum

Als Kick-Off für die vielfältige Arbeit die dem SDS Team noch bevorsteht, haben wir gemeinsam mit ihnen ihren ersten inhaltlichen Debattierworkshop gestaltet, um die Studierenden mit der Idee des Debattierens vertraut zu machen und sie für das sportliche Debattieren zu motivieren. Mit 250 Studierenden aus verschiedenen Universitäten über 3 Tage hinweg ist dies eindrucksvoll gelungen.

Neben dem ersten Handwerkszeug zum Freien Sprechen, Grundlagen der Rhetorik und einer Einführung in den British Parliamentary Style (BPS), war das interkulturelle Lernen ein Schlüsselelement für die Teilnehmenden und die Lehrenden. In Stehgreifreden zu “How to make the World a better place” sind gesellschaftliche Fragen von der Legalisierung von Cannabis bis hin zur Reform des Bildungs- und Gesundheitswesens diskutiert worden.

Die beiden ersten Tage waren in je drei Sessions aufgeteilt, jede davon geleitet von einer der deutschen Debattiererinnen. Das Konzept war, den Teilnehmer*innen trotz der Größe der Gruppe viel Raum zum Ausprobieren und selbst erfahren zu geben, weshalb jede Session aus etwa einem Drittel Input und zwei Drittel Übung bestand.

So führte Lilian den Workshop durch eine Kennenlern- und Aufwärmübung ein, die von den Teilnehmer*innen eine erste Positionierung bezüglich ihrer Vorkenntnisse und Erwartungen forderte. Im Anschluss stellte sie die deutschen Debattiererinnen und Programm und Konzept für die nächsten Tage vor. Die zweite Session wurde von Elisabeth geleitet, welche den Teilnehmer*innen durch das Üben von Ausschnitten berühmter Reden und das Sammeln von Handwerkszeug zu selbstsicherem und überzeigendem Auftreten vor Gruppen (Public Speaking) näher brachte. Zuletzt gab Agnes einen Input dazu, wie ein Argument aufgebaut wird und lies die Teilnehmer*innen dies selbst ausprobieren.

Am zweiten Tag stieg wiederum Lilian ein, indem sie eine Einführung in das Thema “Rebuttal - How to fight back” gab, was von Agnes im zweiten Teil mit der Frage, wie man Argumente findet, ergänzt wurde. Den dritten Teil übernahm Elisabeth mit einer Einführung in den British Parliamentary Style (BPS) und einer Übung in Stehgreifreden.

Khartoum

Am dritten Tag des Workshops ermöglichten Agnes und Lilian es den Teilnehmer*innen, sich in einer ersten Debatte zu versuchen, sowie das Jurieren einer Debatte kennenzulernen. Elisabeth erarbeitete währenddessen mit einer Gruppe von Teilnehmer*innen “die perfekte Rede”. Der Tag und der Workshop wurden abgeschlossen durch eine kurze Evaluation und eine erneute Positionierung der Teilnehmer*innen zu ähnlichen Fragen wie in der Eingangssession. Das Feedback der Teilnehmer*innen, sowie die Partizipation war während des gesamten Workshop positiv. Einige der Übungen stellten sich als gut geeignet für die Gruppe heraus, andere als weniger gut. Trotzdem war die Motivation und das Durchhaltevermögen der Gruppe sehr groß.

Neben dem unglaublichen Engagement von Sarah Ibrahim, Abdelhameed Ali und dem SDS Team, war der Workshop in der Vorbereitung auch möglich durch die Vernetzung der Berlin Debating Union mit Coaches von QuatarDebate, die nun langfristige gemeinsame Planung für Club und Organisationsstrukturen mit der SDS vereinbart haben.

Lillian S., Agnes E. und Elisabeth G.

April 2015: Wir stellen die Uhr um!

Wer hat an der Uhr gedreht
Achtung, Achtung! Das Semester beginnt am 13. April 2015. Ab kommenden Dienstag (14. April) treffen wir uns wieder um 19 Uhr! Ihr findet uns in der Dorotheenstraße 24 in Raum 1.601.

Bitte gebt die Nachricht an alle weiter, damit keiner zu spät zur Debatte kommt!





März 2015: Zwei BDU Teams im Finale des Millennium Cups Leipzig

Bayreuth ErimitageWieder geht ein Wochenende spannender Debatten vorbei. In Zusammenarbeit mit dem Debattierclub Jena und der Berlin Debating Union hatte am 27. März der Debattierclub Leipzig zum Millennium Cup geladen. Bereits am Freitagabend begann das Turnier - allerdings nicht wie so oft mit der ersten Vorrunde, sondern mit Seminaren, die besonders für die Anfänger_innen im Teilnehmerfeld interessant waren.

Für die BDU traten mit Berlin TY (Tanja und Yannick), Berlin TM (Tobias und Moritz) und Berlin PE (Philip und Ellena) drei Teams zum Kampf um den Turniersieg an. Begleitet wurden sie von Adrian und Mitra als Juror*innen. Das sich die Berliner auf spannende Themen freuen konnten, war im Vorfeld schon klar, denn Vereinsmitglied Rebecca Irvine war als Chefjurorin zusammen mit Pascal Schäfer und Nicolas Friebe für die inhaltliche Gestaltung des Turniers verantwortlich.

Sportlich konnte sich das Wochenende sehen lassen. Nach 5 Vorrunden konnten mit Berlin TY und TM zwei Berliner Teams sich über den Einzug ins Halbfinale freuen. Mit Tanja, Yannick und Philip waren drei Redner_innen in den Top 10 vertreten und sowohl Adrian und Mitra schafften ebenfalls den Break – konnten jedoch ob der doppelten Vertretung durch Berliner Teams in den beiden Halbfinals beide nicht jurieren am Sonntag. Im Halbfinale am nächsten Morgen war die Reise jedoch nicht vorbei. Beide Teams zogen in das Finale ein, dass bei schöner Kulisse in dem Albertina Haus ausgetragen wurde. In einem spannenden Finale, das sich mit dem zunehmend offensiver auftretenden Atheismus auseinandersetzte, zogen die Berliner auf der Regierungsbank zum Schluss jedoch den Kürzeren. Wir gratulieren den Siegern aus Mainz und insbesondere unseren erfolgreichen Debattierenden.

Die Motions:

R1: Dieses Haus würde eine Nichtwähler_innen-Fraktion einführen. (inkl. Factsheet)

R2: Dieses Haus bereut die Kommerzialisierung des Sportes.

R3: Dieses Haus würde das Einkommen vom Frauen niedriger besteuern.

R4: Dieses Haus glaubt, dass Verwestlichung das bevorzugte Konzept der Integration ist. (inkl. Definitionen)

R5: Dieses Haus glaubt, Staaten sollten den Olpreis nicht manipulieren.

Halbfinale: Dieses Haus, als die USA, würde sämtliche Unterstützung für Israel einstellen, solange ultraorthodoxe Parteien oder Gruppierungen der Regierung angehören oder mitgetragen werden.(inkl. Definitionen)

Finale: Dieses Haus bereut den “Neuen Atheismus”. (inkl. Definitionen)

März 2015: ZEITdebatte Oberfranken

Bayreuth Erimitage
Vom Freitag den 20.-23.03.2015 fand in Bayreuth die dritte ZEITdebatte der Saison statt. Für Berlin nahmen Frederick Aly & Sylvia Hartmann als BDU – Spreewaldgurkentruppe, Johannes Häger & Philippe Holzhey als BDU Tag und Nacht und Fabian Bickel und Philip Schröder als Was muss ich hier eingeben teil. Begleitet wurden sie von Alexander Hans, Yannick Lilie, Anna Mattes und Stefan Torges als Jurorinnen.

Wie sich zeigen sollte, gestaltete sich das sonnige Wochenende sowohl sportlich erfolgreich als auch unterhaltsam für die Berliner Delegation. Die Organisation verlief reibungslos, obwohl es im Vorfeld kleine kontroverse Zeitplanänderungen gegeben hatte, die wieder zurück genommen werden mussten. Freitagabend, nachdem die Teams gesättigt aus der Mensa kamen, begann das Turnier mit der ersten Runde. Alle drei Berliner Teams sicherten sich einen guten Start in das Turnier und nahmen bereits zwei Siege und einen zweiten Platz mit in den Samstag. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit vielen erfahrenen guten Athlet*innen und konnte, wie für ZEITdebatten üblich, als sehr gut beschrieben werden.

Die Siegerinnen Der Samstag gestaltete sich für unsere drei Berliner Teams sehr unterschiedlich. Die Spreewaldgurkentruppe nahm sowohl gute als auch schlechte Runden mit, erkämpfte sich aber vor den geschlossenen Runden eine gute Ausgangsposition und blieb im Rennen um den Break. Das Team um Fabian und Philip erwischte einen schlechten Start in den Tag (glaubt man ihnen lag dies jedoch nicht an ihrer Leistung sondern an der des Unparteiischen…), machten jedoch in den darauf folgenden Runden alles richtig und kämpften sich zur letzten Vorrunde zurück in den Top-Room. Anders wiederum als das Team Berlin Tag und Nacht. Nach drei starken ersten Runden und 8 daraus gesammelten Punkten, gestalteten sich die vierte und fünfte Vorrunde als wechselhaft. Am Ende des Tages war jedoch klar, alle drei Teams waren in Schlagdistanz zum Break.

In der fürstlicher Atmosphäre des „Goldenen Anker“ verkündeten die drei Chefjurorinnen Thore Woljke, Robert Epple und Vera Bartsch zu später Stunde den Break. Bei den Jurorinnen konnten sich Stefan und Anna durchsetzen während es bei den Teams leider nur ein Team geschafft hat. Fabian und Philip landeten auf Platz 3 von 44 und konnten auch sich über Platz 3 und 6 im Redner-Tab freuen.

Am Sonntag kämpfte sich das Team weiter in das Finale der ZEITdebatte und sicherte sich damit einen Platz im Balkonsaal der Stadt Bayreuth. In sonnig schönem Ambiente debattierten sie gegen Teams aus Göttingen, Heidelberg und Bremen zum Thema: Dieses Haus würde Privatpersonen erlauben, Flüchtlinge bei sich zuhause aufzunehmen . Nach der Debatte jubelte jedoch nur eine Berlinerin. Pegah Maham, die zurzeit in Berlin wohnt und studiert, gewann zusammen mit Marion Seiche für Bremen. Wir gratulieren zum verdienten Sieg!

Fotos © Florian Umscheid

Die Motions der Vorrunden:

R1: Angenommen, es gibt eine Technologie, die Erinnerungen an seine Ex-PartnerIn auslöschen könnte. Dieses Haus würde den Einsatz dieser Technologie erlauben.

R2: Dieses Haus würde angemeldete Massenschlägereien erlauben.

R3: Dieses Haus würde Wissenschaft und Forschung nur noch dann finanzieren, wenn all diese ihre Fortschritte und Ergebnisse zeitnah als Open Source teilt.

R4: Dieses Haus würde eine vierte Schulform über dem Gymnasium einrichten.

R5: Dieses Haus, als die Bundesregierung, würde ohne vorherige juristische Klärung die Reparationsforderungen Griechenlands begleichen.

Halbfinale: Dieses Haus, als chinesische Regierung, würde das Internet völlig freigeben.

März 2015: ZEITdebatte Oberfranken

Bayreuth Erimitage An kommendem Wochenende (20. - 22. März) wird die Berlin Debating Union mit drei Teams und mehreren Juror*innen nach Bayreuth zur ZEITdebatte reisen. Bei den ZEITdebatten handelt es sich um eine Serie von Turnieren, die von der Wochenzeitung DIE ZEIT unterstützt werden und die bereits seit 2001 regelmäßig stattfinden. So haben sich die vier jährlichen Turniere an wechselden Standorten zu den wichtigsten Turnieren der Szene entwickelt und locken stetig die besten Redner*innen Deutschlands.

© Bayerische Schlösserverwaltung

Wir freuen uns auf darüber in Großer Zahl vor Ort zu sein und werden euch aus dem Verlauf des Turniers berichten. Die Themen und andere Neuigkeiten werden euch hier und per Twitter erreichen.

März 2015: Leiden in Leiden oder „The Thrill of Smoking it Legally“

Die BDU hat am 28. Februar ihren Weg ins holländische Leiden angetreten. Insgesamt vier Teams und zwei Jurorinnen fuhren auf das BP-Turnier Leiden Open. In Leiden wurde den Teams Nahrung, Obdach und Organisation geboten. Alle Teams waren besetzt mit starken Rednerinnen und Rednern, doch manchmal kann der Biber seinen Damm noch so mühevoll bauen, ein starker Strom kann all die Arbeit schnell zerstören. Aber da wo die Teams scheiterten, konnten unsere Jurorinnen glänzen. Immer wieder wurde ihnen die schwere Rolle des Wings in den Räumen am unteren Ende des Tabs anvertraut – zumindest dann, wenn dieser Raum nicht durch das Team BDU White & Gold (Alexander und Moritz) belegt war. Da sich das Team in ihren Vorbereitungszeiten lange nicht einigen konnte welche Farbe nun The Dress hatte und subsequent auch ihre Redezeit dazu nutzten die Jurierenden von ihrer Meinung zu überzeugen, konnten sie in den ersten Runden oft nicht über einen zweiten Platz hinaus kommen.

Auf der anschließenden Party hat der Leidener Debattierclub dann bekannt gegeben, dass sie vorhaben, die Weltmeisterschaften 2017 in Amsterdam auszurichten. Als ein Verein, der diese Erfahrung bereits hinter sich hat, haben wir vor Ort selbstverständlich direkt unsere herzlichste Kondolenz ausgesprochen und sind die Heimreise angetreten.

Alexander H.

Die Motions:

R1: This House would allow euthanasia for consenting adults and children.

R2: This House believes that democratic countries should not allow family members of recent presidents to run for office.

R3: This House believes that the EU should introduce a unified tax system for companies.

R4: This House would ban the provision of amnesties for serious crimes commited during wartime.

R5: This House opposes organised religion.

Semi: This House would cut all benefits from those able but unwilling to work.

Novice Final: This House would make soldiers, upon return from the battlefield, take a pill that lets them forget about the war.

Final: This House believes that capitalism is absolutely incompatible with long term peace.

Febraur 2015: Neues T-Shirt im Shop

BDU Fan Shop

In unserem BDU Fan Shop findet ihr jetzt unsere WUDC 2015 Special edition! Unsere Teams haben das T-Shirt zu den Weltmeisterschaften in Kuala Lumpur getragen. Aufgrund der großen Nachfrage, gibt es das Shirt nun in unserem Fan Shop.
- Die BDU verdient nicht an den Produkten des Shops. Bei den Kosten handelt es sich um die reinen Produktionskosten von Spreadshirt. -

Febraur 2015: Geänderte Zeiten für den Clubabend

Achtung, Achtung! Die Semesterferien beginnen am 14.02.2015. Ab kommenden Dienstag treffen wir uns bereits um 18 Uhr! Bis am 13.04 das neue Semester beginnt!

Januar 2015: Einmal um die Welt – Die BDU richtet Debattierseminare in Sri Lanka, Malaysia und Vietnam aus

December 2013 in Berlin: Die Weltmeisterschaften im Debattieren sind im vollem Gange und mit dabei auch viele Teilnehmer des WUDC Berlin Scholarship-Programms. Finanziert von der Open Society Foundation (OSF) wurden junge Debattierer finanziell unterstützt, denen der Zugang zu den Weltmeisterschaften ansonsten verwehrt geblieben worden wäre. Im Gegenzug waren internationale Debattierseminare geplant, die in Regionen stattfinden sollten, in denen das Debattieren noch nicht stark verbreitet ist oder wo Ressourcen und/oder Trainer knapp sind. Knapp ein Jahr nach dem ersten Seminar dieser Art, richtete die Berlin Debating Union nun drei weitere Seminare in Colombo, Sri Lanka; Kuala Lumpur, Malaysia und Hanoi, Vietnam aus. Dank der Berichte von John, Christina und Jan-Felix könnt ihr euch hier einen kurzen Eindruck vom Erfolg des Projekts verschaffen.

Colombo, Sri Lanka

ColomboVom 20. bis 22. Dezember 2014 richteten John Eltringham und Rebecca Irvine ihr Seminar mit rund 50 Kindern von sechs unterschiedlichen Schulen auf dem Visakha Vidyalaya Campus in Colombo, Sri Lanka aus. Ausgerichtet wurde das Seminar in Zusammenarbeit mit Jayani De Silva, einem der ehemaligen Empfänger der WUDC Berlin Scholarship-Programms. Unter den vielen teilnehmenden SchülerInnen, waren sowohl Mädchen und Jungen mit wenig bis gar keiner Debattiererfahrung, als auch Kinder, die bereits an den Asiatischen Weltmeisterschaften für Schüler teilgenommen hatten. Die Kinder beteiligten sich mit großem Enthusiasmus an dem dreitägigen Seminar, das aus Vorträgen, Gruppenaktivitäten und Übungsdebatten bestand. Insgesamt, so empfanden es John und Rebecca, war es eine sehr bereichernde Erfahrung und sie würden sich freuen, eines Tages wieder nach Sri Lanka zurückzukehren.

John Eltringham

Kuala Lumpur, Malaysia

Kuala LumpurKurz nach den Weltmeisterschaften konnten Lena Schneider, Philip Schröder und Christina Dexel für die BDU ein zweitägiges Debattierseminar in der malaysischen Hauptstadt organisieren. Dieses konnte dank der tatkräftigen Unterstützung des Malaysian Institute of Debating and Public Speaking (MIDP), insbesondere der Director of Communications Maizura Mokhsein, am 09. und 10. Januar 2015 stattfinden.

Mit den 40 TeilnehmerInnen, die meisten aus umliegenden Schulen, wurden Strategien zu Argumentationsaufbau und öffentlichem Reden im Zusammenhang mit spezifischen Debattierfähigkeiten besprochen und in interaktiven Übungen direkt angewandt. Wir freuen uns über die erfolgreiche Durchführung des Seminars und das positive Feedback der SchülerInnen und bedanken uns bei dem MIDP für die Mitarbeit und Unterstützung!

Christina Dexel

Hanoi, Vietnam

HanoiDebattieren in Vietnam? Gibt es so etwas überhaupt in einem Einparteiensystem? Ja, seit vier Jahren gibt es einen nationalen Verband und regelmäßige Clubabende in Hanoi und Ho Chi Minh City. Doch was hat das mit der BDU zu tun?

Vom 16. bis 18. Januar waren Alexander Hans, Julian Ohm und Jan-Felix Schneider in Hanoi und haben im Rahmen des WUDC Berlin Scholarship-Programms ein zweitägiges Seminar für Studierende gehalten. Die Themen waren unter anderem: Motivation für das Debattieren, wie baue ich ein Argument auf, wie finde ich die richtigen Argumente und eine kurze Einführung ins Debattieren. Am zweiten Tag haben wir dann das gelernte in drei BP-Debatten trainiert. Die anfänglichen Sprachbarrieren konnten schnell mit Gruppenspielen und Kaffeepausen überwunden werden - die Studierenden beteiligten sich engagiert, waren sehr begeistert von dem Seminar und machten große Fortschritte. Das Seminar war ein großer Erfolg. Wir haben tolle Erfahrungen gemacht und erfahren, wie es ist unter Polizeibeobachtung zu debattieren. Doch dem trotzend lassen sich die Studierenden in Vietnam nicht vom Debattieren abhalten und wollen jetzt auch regelmäßig auf Englisch debattieren, um bald auf internationale Turniere fahren zu können.

Jan-Felix Schneider

Januar 2015: Hannover lädt zur ZEITdebatte

Vom Freitag den 9.-11.1.2015 fand in Hannover die zweite ZEIT-Debatte der Saison statt. Für Berlin nahmen Frederick Aly & Sylvia Hartmann als BDU – Real and True, Mitra Darvish und Miriam Siegreitmeier als BDU – Winter is coming und ein mixed team bestehend aus Sven Moritz Hein & Fabian Bickel als DV Stuttgart – Vollgas teil. Moritz Altner, Tobias Münch und Georg Brodbeck jurierten und Kai Dittmann leitete als einer der Chefjuroren dieses Turnier.

Hut abNach der ersten Vorrunde am Freitag, die für alle Berliner Teams relativ erfolgreich war, wurde der Abend im „Peanuts“, eine ruhige Bar nahe dem Hotel, die auch durch die vielen Erdnüsse, welche den ganzen Boden bedeckten, eine gelassene und angenehme Stimmung verbreitet, ausgeklungen. Man erwartete mit Freude den kommenden Tag, an dem die weiteren 4 Vorrunden stattfanden. Der Samstag verlief trotz einiger weniger zufriedenstellenden Runden für alle Berliner Teams recht erfolgreich, was auch mit der guten Organisation des Turniers durch das Organisationsteam und der ausgeglichenen und interessanten Themen, die die Chefjuroren wählten zusammenhängt. So ging man am Samstag in eine ehemalige königliche Stallung, um dort gebührend den Abend bei Buffet und Cocktails zu genießen. Thema des Abends waren Hüte und alle Gäste wurden gebeten einen Hut aufzuziehen, wobei der schönste oder kreativste Hut einen Preis erhalten würde. Sylvia, die eine Suppenschüssel von einer Perlenkette umlegt als Hut trug, wurde von der Jury ins Finale gewählt, wobei sie dann nach einer hinreisenden Rede das Publikum von sich überzeugen konnte und den Hut Preis erhielt.

Als der Break verkündet wurde, waren alle Teams gespannt, ob sie denn ins Halbfinale einziehen würden. Kai Dittmann und Moritz Altner stachen durch ihre guten Jurier Fähigkeiten heraus und durften beide ein Halbfinale jurieren. Leider erreichte keins der angereisten Teams das Halbfinale, wobei DC Stuttgart – Vollgas dies nur um einen Punkt verpasste. Fabian Bickel war außerdem 9t bester Sprecher der Vorrunden.

Die Motions der Vorrunden:

R1: Dieses Haus würde in Gerichtsverfahren, in denen es um die Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung geht, auf Antrag des Angeklagten oder des mutmaßlichen Opfers die Öffentlichkeit vom gesamten Verfahren ausschließen.

R2: Factsheet: Ein Truth and Reconciliation-Committee ist ein offizielles Organ, das der Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen dient, die während einer bestimmten Periode begangen wurden. Aufgabe eines Truth and Reconciliation-Committees ist es, aufgrund von Recherchen, Anhörungen der Opfer, Zeugen und Täter die vergangenen Ereignisse aufzuarbeiten, oft unter Zusicherung strafrechtlicher Immunität.
Thema: DH unterstützt die Einrichtung von Truth and Reconciliation-Committees im Anschluss an innerstaatliche Konflikte anstatt strafrechtlicher Verfolgung durch Tribunale.

R3: DH bereut das Konzept des Jenseits.

R4: DH glaubt, Entwicklungsländer sollten den Abbau ihrer Rohstoffe verstaatlichen.

R5: DH würde sämtliche Drogen für Menschen, die an Krankheiten leiden, die höchstwahrscheinlich in absehbarer Zeit ihren Tod verursachen werden, dekriminalisieren.

Das Thema der Halbfinals war: „Gegeben, dass dies in der Sicherheit möglich wäre, dass die Wahrheit nicht an die Öffentlichkeit gelangt – Dieses Haus als Frankreich würde Beweise dahingehend fälschen, dass die Pariser Terroranschläge durch antiislamische Nationalisten inszeniert wurden.

Kai Dittmann durfte das Finale, das zwischen Teams aus Tübingen, München, Bremen und Osnabrück ausgetragen wurde vorsitzend jurieren. Das Thema des Finals war „DH, als EU fordert die USA auf, sich nicht mehr zu Menschenrechtsverletzungen anderer Staaten zu äußern, bis eine gründliche Aufarbeitung der systematischen Folter im Rahmen des Kriegs gegen den Terror erfolgt ist.“ Nach einer hochklassigen Debatte, die nicht nur die Ehrenjury sehr beeindruckte, konnte das Team aus Tübingen die Jury am besten überzeugen. Die BDU gratuliert Lennart Lokstein und Nikos Bosse zu ihrem Sieg und Pegah Maham, die die beste Finalrede hielt.

Alles in allem war das Turnier für alle Teams eine positive Erfahrung und wird dank der guten Organisation, den spannenden Themen und der interessanten Debatten allen Teams der BDU noch lange in Erinnerung bleiben.

Fabian Bickel

Der BDU Fan Wear Shop ist online!

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Auch im neuen Jahr, könnt ihr euch weiterhin mit coolem BDU Merchandise ausstatten! In unserem Shop findet ihr ein erstes Angebot an unterschiedlichen Produkten mit unserem Vereinslogo. Weitere lustige Motive sollen folgen. Vorschläge, Ideen und Kritik sind erwünscht! Insbesondere, wenn euch eine Kombination aus Logo und Produkt im Sortiment fehlt.

Folgt dem Link oder erreicht unseren Shop über die Navigationsleiste links. An den erworbenen Produkten verdienen wir selbstverständlich nichts, es handelt sich um die reinen Produktionskosten von Spreadshirt.

Januar 2015: Die Weltmeisterschaften im Debattieren in Kuala Lumpur

Die deutsche Delegation 2015 Die Deutsche Delegation der Weltmeisterschaften 2015 © Matthias Carcasona

Wie auch bereits im letzten Jahr, begann für eine Handvoll Berliner das neue Jahr mit der Verkündung des Breaks auf den Weltmeisterschaften im studentischen Debattieren (WUDC). Damit hatten sie den daheimgebliebenen einiges voraus, um genau zu sein sieben Stunden, denn die Weltmeisterschaften 2015 fanden in Kuala Lumpur, Malaysia statt.

Die Berlin Debating Union war bereits im alten Jahr mit insgesamt 3 Teams und 7 JurorInnen nach Südostasien gereist. Möglich war dies insbesondere weil fünf unserer JurorInnen als unabhängige Juroren, sogenannte Independents, eingeladen wurden und gleichzeitig einige unserer Mitglieder die Zeit genutzt haben, in der Region Debattierseminare für Schulkinder auszurichten. Unterstützt wurden die Seminare über das Scholarshipprogramm der WUDC 2013 Berlin.

Für die BDU jurierten Lena Schneider und Julian Ohm. Rebecca Irvine, John Eltringham, unsere beiden amtierenden Weltmeister Dessislava Kirova und Kai Dittmann, sowie Patrick Ehmann, Convener der WUDC Berlin 2013, wurden als Independents eingeladen.

Als Teams waren folgende RednerInnen vor Ort:

Team Awesome: Christina Dexel und Philip Schröder
Team HaBibi: Lilian Seffer und Alexander Hans
Team C: Pegah Maham und Christof Kebschull

Über neun Vorrunden mussten sich unsere Teams beweisen, mit keinem geringeren Ziel, als den Titel zu verteidigen. Obgleich der hohen Motivation, erreichte kein Team das Viertelfinale. Kein Team? Nicht ganz, denn Christof und Pegah schafften den Break zwar nach Punkten, durften aber nicht in den K.O.-Runden weitermachen, da sie als Mixed-Team antraten und nur Teams, die aus zwei Rednern von der gleichen Universität bestehen, in die K.O.-Runden voranschreiten dürfen. Dies war den beiden zu Beginn des Turniers bekannt und so war es ein bittersüßer Moment, als bekannt wurde, dass sie gut genug gewesen wären. Für Pegah und Christof trotzdem ein Grund zur Freude und wir gratulieren herzlich.

Auch unseren JurorInnen bescherte die Verkündung des Breaks eine tolle Silvesterfeier, denn alle fünf unserer Independents konnten in den Vorrunden überzeugen und somit erreichten alle drei die K.O.-Runden. So durfte Patrick sowohl ein Viertelfinale des Open-Breaks als auch des ESL-Breaks jurieren. Kai ein Open-Octofinal, John das EFL-Halbfinale, Rebecca ein Octofinale und ein EFL-Halbfinale und Dessi jurierte sowohl ein Partial-Double Octo als auch ein ESL Halbfinale. Die Leistung unserer JurorInnen bestätigt insbesondere den individuellen Fortschritt unserer MitgliederInnen aber auch das hohe Niveau der Jurierung innerhalb des Vereins. Wir gratulieren allen JurorInnen zu den erfolgreichen Weltmeisterschaften und freuen uns darauf von ihnen beim Clubabend juriert zu werden!

Insgesamt, so waren sich alle unsere Turnierfahrer einig, waren die Weltmeisterschaften nicht nur sehr gut organisiert und die Reise wert, sondern auch perfektes Training um im nächsten Jahr wieder anzugreifen.

Die Motions und alle anderen Informationen zu angereisten Teams, den Siegern in allen Kategorien und zum Public Speaking und Masters Cup, findet ihr unter folgendem Link: http://tinyurl.com/nsj325m

Januar 2015: Hier beginnt der Tellerrand

Alle Blogeinträge vor 2015 findet ihr links über die Navigation in unserem Archiv!
Auf zum Archiv © Sharon Drummond

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Deutsche und Englische Debatte während der Semesterferien um 19 Uhr in der Dorotheenstr. 24 im 6. Stock.

28. Juli:
Das Thema findet ihr von nun an in unserer Rubrik Clubabend.

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